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Beschreibung:

Ich bin ein stattlicher Mann, verbeamtet auf Lebenszeit und suche ein Eheweib, welches bei mir den Himmel auf Erden haben wird.

Ich bin christlich orientiert. Zwar steht in der Bibel, dass das Weib dem Manne untertan sein soll, doch heißt das - da ich modern eingestellt bin - nicht etwa, dass meine Zukünftige keinerlei Freiheiten genießen darf. Innerhalb ihres Aufgabengebietes, nämlich in Küche, Wohnung, Garten und bei den täglichen Besorgungen kann sie schalten und walten, wie sie gern möchte, solange sie nicht zuviel Geld ausgibt, nicht redet oder gar die Sicht zum Fernseher versperrt. Bei ihren täglichen Verrichtungen würde es mich nicht einmal stören, wenn sie Musik hört, etwa Operette, oder auch etwas Modernes wie Heino.

Ich beobachte den zunehmenden Sittenverfall angewidert und mit großer Sorge. Ein Volk ohne sittliche Werte, Moral und Tradition ist zum Untergang verdammt. Das lehrt die Geschichte. Was ist das nur für eine Zeit, in der Frauen öffentlich rauchen und verderbte Halbwüchsige ihre Eltern respektlos duzen. Doch wenn es nur das wäre ... Nein, schlimmer noch: Diese schamlosen Subjekte halten sich überwiegend, statt einer ordentlichen Beschäftigung nachzugehen, in übelsten und verkommensten Spelunken und Beatschuppen auf. Diese verirrten Seelen haben sich Sex, Drogen und Gewalt zum Lebensinhalt auserkoren, führen - schmutzig, klebrig und bemalt veitstanzartige Zuckungen zu einer ohrenbetäubenden, tinnitusverursachenden Geräuschkulisse vor; einer pervers monoton vor sich hin stampfenden Mischung aus Offsetdruckmaschinen- Baustellen- Raddampfer- und Flugzeuglärm, die sie dann auch noch "Musik" nennen. Sie schrecken auch nicht davor zurück, diverse Körperteile in perforierte Schrottplätze zu verwandeln und nennen das dann "Piercing". Jene bedauernswerten Kreaturen bestätigen die Pisa-Studie in erschreckendster Weise. Sie halten ja sogar den Katechismus für eine rheumatische Erkrankung!
Wie sagte doch schon unser großer Heimatdichter Heinrich Heine:

"Denk ich an Deutschland in der Nacht,
bin ich um meinen Schlaf gebracht!"

Doch meine Familie soll eine Insel von Sitte, Zucht und Ordnung sein. Da so etwas Schmutziges wie Sexualität alleine dem Zwecke der Arterhaltung dient und daher vor der Ehe tabu sein sollte, erwarte ich von meiner Zukünftigen, dass sie unberührt den Hafen der Ehe betritt.

Der Leib aber nicht der Hurerei,
sondern dem Herrn,
und der Herr dem Leibe...
(1. Korinther 6)

Auch lehne ich Gewalt grundsätzlich ab, es sei denn, sie ist verdient. Meiner zukünftigen Frau wird nichts passieren, wenn sie gehorsam und sittsam ist. Sollte sie jedoch wie meine erste Frau (weiß der Teufel, wo die jetzt ist) einem anderen Manne nachschauen, so sollte das besser ein Zahnarzt sein. Meine erste Frau hat mir einen inzwischen 12jährigen Sohn hinterlassen - aber keine Angst - der Balg macht nicht viel Mühe, weil er weiß, was ihm sonst blüht - und ein paar Schläge haben uns ja schließlich auch nicht geschadet.

Strich Satire a la Hoebusch

Ich erwarte von meinem zukünftigen Eheweib folgende Eigenschaften und Interessen:

Fleiß
Sittsamkeit
Anstand
Moral
Gehorsam
Sparsamkeit
Treue
Zucht und Ordnung
Sicherheit
Gesetzestreue
perfekte Umgangsformen
Hausmusik
Kunst, solange sie nicht entartet ist
die Kirche
die Ehe als Keimzelle der Nation

Strich Satire a la Hoebusch

So, Ihr braven und sittsamen Frauen, wenn Ihr euch angesprochen fühlt und es auch kein Problem für Euch ist, eine standesgemäße Mitgift in die Ehegemeinschaft mit einzubringen, (es darf auch ruhig etwas mehr sein ...) dann meldet Euch - aber bitte mit Bild! Schließlich ist Euch ja mein Konterfei auch nicht mehr fremd.

 

Noch nicht überzeugt, dass ich wirklich der richtige Mann für Sie bin?
Kann ich zwar nicht nachvollziehen, aber bitteschön:

Hier gibt es weitere Informationen über mich.